Im Schatten des Stolzes

Es geht mir nicht gut. Du fehlst mir.
Und doch ist es irgendwo richtig, dass du für den Augenblick nicht mehr existierst.
Du warst mein Rückhalt. Hast mich immer in die Realität zurückgeholt. Warst einfach da.
Und dann? Dann gab ich dir so viel und verlor damit alles. Das Einzige, was für mich blieb, war das Gefühl der Bedeutungslosigkeit. Ich habe Fehler gemacht. Aber du hast zugelassen, dass ich es beende. Das hat mich mehr verletzt, als alles zuvor gewesene.
Nur in diesem Augenblick wollte ich spüren, dass ich dir wirklich wichtig bin.
Und mein Stolz lässt es nicht zu, dir zu sagen, dass ich dich vermisse.
Es hätte nicht so kommen müssen. Aber ich kann derzeit nicht anders. Ich muss mich jetzt auf mich konzentrieren. Ich habe sonst keine Kraft mehr.
Die Freundschaft war so viel für mich. Und jetzt ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Comments
2 Responses to “Im Schatten des Stolzes”
  1. teddue sagt:

    Irgendwie erinnert mich das grade schmerzlich an meine eigene beschissene Situation …

  2. Sven Peter sagt:

    Kopf hoch Nico, ist der Tunnel auch noch so dunkel, das Loch noch so tief, irgendwann lernt man auch aus solch bescheidenen Situation das Wichtige mitzunehmen.
    Das nennt man auch oder leider Leben.

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